Writing by Leila Summa on Sunday, 19 of August , 2007 at 8:24 pm
Das intellektuelle Kapital setzt sich aus drei Dimensionen zusammen: Humankapital, Beziehungskapital und Strukturkapital (–> Kurzfilme, Wissensbilanz-Blog)
„Die Wissensbilanz ermöglicht eineumfassende und ganzheitliche Unternehmensanalyse
und dient als strategischesFrühwarnsystem“, Markus Will vom Fraunhofer IPK
” Ziele: Die Erstellung einer Wissensbilanz ist mit 2 Zielen verbunden. Einerseits spielt die Verbesserung der Kommunikation zwischen der Organisation und ihrem Geschäftsumfeld (Stakeholder) eine wichtige Rolle. Die Möglichkeiten für die Gestaltung der Wissensbilanz sind verglichen zu Finanzbilanzen beachtlich, und auch der Interpretationsspielraum ist größer. Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass einerseits ein besseres Eingehen auf die Informationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe ermöglicht wird, andererseits aber auch die Gefahr die Wissensbilanz als Marketinginstrument zu missbrauchen.
Die zweite Zielsetzung betrifft das systematische Management des intellektuellen Kapitals der Organisation. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Bestimmung der erfolgskritischen immateriellen Faktoren und die Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren. (vgl. Alwert et. al. in Mertins et.al. Hrsg., Wissensbilanzen, Springer 2005, S.9 ff)” , Quelle
“Wer sein Humankapital bilanziert, prüft und inventarisiert Motivation, Fach-, Führungs- und Sozialkompetenz der Mitarbeiter. Im Rahmen des Beziehungskapitals werden die Beziehungen der Organisation und der Mitarbeiter zu Kunden, Partnern, Kapitalgebern und der Öffentlichkeit unter die Lupe genommen. Und -last but not least- als so genanntes Strukturkapital bilanzieren Unternehmen ihr organisatorisches und infrastrukturelles Instrumentarium: Greifen ihre Führungsinstrumente, wie sieht es mit den Prozess- und Verfahrensinnovationen aus, über welche wertschöpfungsrelevante interne Unternehmenskommunikation verfügt mein Unternehmen?”, Quelle
Category: Controlling
Writing by Leila Summa on Tuesday, 14 of August , 2007 at 6:43 pm
Überschätzung der sprachlichen Fähigkeiten beim Verfassen und Interpretieren
Auszug aus: When what you type isn’t what they read: The perseverance of stereotypes and expectancies over e-mail, N. Epley, J. Kruger / Journal of Experimental Social Psychology 41 (2005) 414–422
“E-mail, for instance, is an inherently more limited mode of communication than is voice because of its relative lack of paralinguistic and non-verbal cues.”
“Although the importance of non-verbal communication is sometimes overstated (Krauss, 1981), the fact remains that a great deal of communication depends not only on what is said but also how it is said (Archer & Akert, 1977; Depaulo & Friedman, 1998). ”
“Paralinguistic cues such as gesture, inflection, pronunciation, vocal expression, fluency, and tone are each important clues to a speaker’s meaning—and personality.”
Hier wird das Thema auch noch aufgegriffen: E-Mails and Egos
“In a study in the December Journal of Personality and Social Psychology (Vol. 89, No. 5, pages 925–936), they find that people overestimate both their ability to convey their intended tone–be it sarcastic, serious or funny–when they send an e-mail, as well as their ability to correctly interpret the tone of messages others send to them.”
“Of course there’s nothing new about text-based communication; people have been writing letters for centuries,” he explains. “But what’s different in this medium is…the ease with which we can fire things back and forth. It makes text-based communication seem more informal and more like face-to-face communication than it really is.”
“Both the e-mailers and those who recorded their messages were highly confident that their partners would correctly detect their tone–both groups predicted about a 78 percent success rate. The speakers weren’t too far off–their partners got the tone correct about 75 percent of the time. The partners who read the statements over e-mail, though, had only a 56 percent success rate–not much better than chance.”
“Such an effect was found in a 1990 study by psychologist Elizabeth Newton, PhD. For her dissertation, Newton asked participants to tap the rhythm of a well-known tune. The tappers predicted that listeners would be able to identify the songs 50 percent of the time, whereas in reality the listeners could only figure out the tune about 3 percent of the time. The reason for the disconnect, Kruger says, is that tappers would inevitably “hear” the whole, orchestrated tune in their minds as they tapped, whereas listeners heard only an irregular series of taps.
“It’s impossible not to hear the song as you’re tapping away,” says Kruger. “So you have a hard time separating yourself from your own perspective and realizing how impoverished the listeners’ data really are.”
Similarly, he says, e-mailers might inevitably “hear” the tone they intend their e-mail to convey, while forgetting that receivers don’t have access to that extra information. “
¨
“You know, I could have said that same thing to you in an e-mail, but you might not have detected the degree of enthusiasm in my voice!”
E-Mail-Stress hemmt Produktivität (und Multitasking macht schizoid)
Interessantes ist auf
nachrichten.ch zu finden:
“…..Verhaltensweisen von 177 Studienteilnehmern, die hauptsächlich im wissenschaftlichen oder kreativen Bereich tätig sind. Allein die hohe Zahl der erhaltenen E-Mails versetzte 34 Prozent der Teilnehmer in einen Stresszustand, weitere 28 Prozent fühlten sich getrieben, da sie die Mails ebenfalls als Stressquelle sahen. Lediglich 38 Prozent zeigten einen entspannten Umgang mit der elektronischen Post und beantworteten sie zum Teil erst am nächsten Tag oder sogar erst in der folgenden Woche.”
“Die Hälfte der Teilnehmer gab an, ihre Mails mehr als einmal pro Stunde zu überprüfen und 35 Prozent gaben an, dies alle 15 Minuten zu tun. Eine Monitoring-Software zeigte jedoch letztendlich das wahre Ausmass: Die Studienteilnehmer kontrollierten ihren Posteingang pro Stunde 30 bis 40 Mal auf neu eingegangene Mails.”
“Diese Unterbrechungen des Arbeitsprozesses führen dazu, dass der IQ durch die Ablenkung um bis zu zehn Punkte fällt.”
Einführung von IntraWeb 2.0 als Ersatz von E-Mail führt zum Überwerten der Vorteile von E-Mail mit einem Faktor 3 und zur Unterbewertung der neuen Technologie
“And then finally I want to underscore again the fact that — I’ve written about this a few times, the fact that we are not deploying these technologies in a vacuum, that there is an incumbent collaboration technology in every company that I’m familiar with. And we’re proposing a replacement for that technology, that incumbent technology is obviously e-mail. Tom Davenport did some research where he looked at the collaboration tools that knowledge workers actually use, a 100% of them use e-mail; this is the incumbent technology. One of the things we know from studying what happens when you’re proposing a replacement for an incumbent technology is a weird psychological mechanism kicks in. We tend to overweight the relative advantages of our incumbent technology by about a factor of three. And let’s be clear, email has some advantages, right? It’s multimedia, it’s easy to use, it’s freeform, it’s personal, it’s fairly egalitarian, it has got a lot of great features to it. We tend to overweight those by about a factor of three. We tend to underweight the comparative advantages of the proposed technology or the replacement technology by about a factor of three.”, Andrew McAffee
Category: Internal Relations
Writing by Leila Summa on Saturday, 11 of August , 2007 at 5:57 pm
Eigentlich keine unerwarteten Ergebnisse oder viel Neues, dennoch schön, dass sich gewisse Annahmen durch die Studie “Managing Enterprise Content, Operational Excellence im Wandel zur Wissensgesellschaft Dr. Pascal Sieber & Partners AG (2007)” bestätigen:
“In der Wissensgesellschaft beeinflusst die prozessgerechte Bereitstellung von Informationen die Produktivität jedes Einzelnen aber auch eines ganzen Unternehmens massgeblich” S. 6
“Der Informationsgrad und der Interaktionsgrad von Arbeitstätigkeiten steigen ständig. Verschärfter Wettbewerb, kürzere Produktzyklen und eine globale Vernetzung verlangen nach beschleunigten Prozessen, ufmassend verfübaren Daten und kurzen Kommunikationswegen; nach der richtigen Information am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Vor diesem Hintergrund werden Daten und Dokumente sowie die Interaktionj mit anderenb Personen immer wichtiger für die aufgaveberfüllung von Managern und Mitarbeitenden. Integrierte ECM-Systeme leisten dazu einen Beitr5ag, indem sie Information zur Verfügung stellen, Geschäftsprozesse so weit als möglich automatisieren und die Kommunikation zwischen Menschen unterstützen.” S. 6
Unterscheidung zwischen: Organisatorische Integration, Prozessintegration, Datenintegration und Anwendungsintegration. S.7
“Die Analyse der Erfolgsfaktoren zeit allerdings: Nur ein geringer Teil des Erfolgs von ECM ist eine Frage der Technologie. Nötig ist vielmehr ein Kulturwandel, der Einschnitte in die persönlichen Arbeitsmethodem mit sich bringt.” S.7
“Informationen und Wissen sind zu einem entscheidenen Bestandteil menschlicher Arbeit geworden. Bereits heute lebt in den hoch entwickelten Ländern mehr als jeder zweite Erwerbstätige von Tätgkeiten, deren Rohstoff, deren Werkzeue und deren Resultate vorwiegend Informationen sind.” Beraten, informieren, forschen, entwickeln, organisieren, vernetzen, managen, kommuizieren, gestalten und präsentieren - sind typische Formen der Wissensarbeit. Adie Arbeit von immer mehr Mwnschen ist es, Daten in handlungsrelevantes Wissen umzusetzen. Sie erfordert die Fähigkeit, Informationen zu verstehen, auf sie zu reagieren, sie zu verwalten und Mehrwert mit ihenn zu schaffen.”
Category: Internal Relations